Dem Weltenbummler und Grossfischjäger Jakub Vagner ist es gelungen einen riesigen Goliath Tigerfisch zu fangen.
Schon seit fünf Tagen fahren wir jeden Morgen aufs Neue hinaus auf den Kongo. Obwohl wir bis jetzt keinen Biss zu verzeichnen hatten, kommt Aufgeben nicht in Frage. An einer aussichtsreichen Stelle lasse ich den Anker ab. Das Seil rutscht durch die Hände, fast unglaubliche 100 Meter ist der Fluss hier tief. Viel zu tief, denke ich und hole den schweren Anker wieder ein. Bei der Hitze ist das eine Knochenarbeit, aber es muss sein. An diesem Platz würden wir wie an den vorherigen Tagen bestimmt leer ausgehen.
Wir fahren an eine flachere Stelle. Hier wollen wir unserer Pechsträhne ein Ende setzen. Die stabilen Bootsruten mit einer Länge von 2,70 Meter liegen schwer in der Hand. Auf den robusten Stationärrollen befinden sich jeweils 300 Meter geflochtene Schnur mit einer Tragkraft von 50 Kilo. Als Bissanzeiger dient eine 80 Gramm tragende Pose. An das Ende des 1 Meter langen Stahlvorfachs habe ich drei Drillinge der Grösse 3/0 montiert.
Die Köderfische habe ich mir von einheimischen Fischern besorgt. Eine Montage lege ich direkt neben dem Boot aus, die andere lasse ich mit Hilfe der Strömung 30 Meter hinter das Boot treiben.